Biotech
Emergency
Alliance for
Therapies
against
COVID-19

Fallzahlen Deutschland aktuell

Stand: 09.05.2021

  • 22.355
  • 3.985
  • 2.796

BEAT-COV ist ein Zusammenschluss von vier deutschen, mittelständischen Wirkstoffentwicklern mit fortgeschrittenen COVID-19-Therapieansätzen. Diese Biotechnologieunternehmen fordern von der Politik klare Entscheidungen zur Förderung therapeutischer Maßnahmen für COVID-19-Patienten.

Was wir fordern

Unterstützung bei der Finanzierung der Entwicklungskosten und Produktion

Wir fordern eine Unterstützung, um Medikamente kurzfristig Ärzten und Patienten zur Verfügung stellen zu können. Aufgrund der Dringlichkeit müssen kostenintensive Entwicklungsstufen nicht sukzessive, sondern parallel durchgeführt werden, was das finanzielle Risiko für die Biotechnologiefirmen signifikant erhöht. Eine Förderung des Staates reduziert die bisher eingegangenen finanziellen Risiken der mittelständischen Biotechnologieunternehmen bei Entwicklung und Aufbau der Produktion.

Bewertung durch interdisziplinäre Expertenkommission

Wir fordern die Einrichtung einer interdisziplinären Expertenkommission zur Begutachtung der therapeutischen Projekte in Bezug auf Erfolgsaussichten und schnelle Umsetzbarkeit.

Förderung von erfolgversprechenden Therapieoptionen

Wir fordern eine signifikante Förderung zur Finanzierung von erfolgversprechenden Therapieoptionen, insbesondere zur Unterstützung von späten Phasen der klinischen Entwicklung, der Produktion, des Zulassungsprozesses und der Markteinführung. Dafür sind 500 Mio. EUR bis 750 Mio. EUR erforderlich.

Umgehende und flexible Förderung

Wir fordern zügige Bearbeitungsprozesse und eine umgehende, flexible Förderung, angepasst an das jeweilige Entwicklungsstadium der Medikamentenkandidaten.

Unterstützung der Biotechnologie in Deutschland

Wir fordern Maßnahmen, um Vorsorge für zukünftige Gesundheitskrisen und investitionsfreundliche Voraussetzungen am Standort Deutschland zu schaffen. Nur so können sich leistungsfähige und belastbare Biotechnologieunternehmen dauerhaft etablieren.

Wer
wir sind

AiCuris Anti-infective Cures GmbH

AiCuris konzentriert sich auf die Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten. Neben innovativen Ansätzen zur Bekämpfung von multiresistenten Keimen entwickelt das Unternehmen Medikamente gegen Viren wie das Herpes-simplex-Virus (HSV), das Hepatitis-B-Virus (HBV) und Adenoviren. Ein neuartiger, von AiCuris entwickelter Immunmodulator, der aus inaktivierten Parapoxvirus-Partikeln besteht und die antivirale Immunantwort gegen Viren verstärken soll, könnte gegen unterschiedlichste Viren eingesetzt werden, inklusive SARS-CoV-2 sowie zur Vorbeugung zukünftiger viraler Pandemien. 

Mehr zu AiCuris und dem Immunmodulator AIC649 unter 
www.aicuris.com.

  • AiCuris Anti-infective Cures GmbH

    AiCuris konzentriert sich auf die Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten. Neben innovativen Ansätzen zur Bekämpfung von multiresistenten Keimen entwickelt das Unternehmen Medikamente gegen Viren wie das Herpes-simplex-Virus (HSV), das Hepatitis-B-Virus (HBV) und Adenoviren. Ein neuartiger, von AiCuris entwickelter Immunmodulator, der aus inaktivierten Parapoxvirus-Partikeln besteht und die antivirale Immunantwort gegen Viren verstärken soll, könnte gegen unterschiedlichste Viren eingesetzt werden, inklusive SARS-CoV-2 sowie zur Vorbeugung zukünftiger viraler Pandemien. 

    Mehr zu AiCuris und dem Immunmodulator AIC649 unter 
    www.aicuris.com.

Atriva Therapeutics GmbH

Atriva Therapeutics hat die Entwicklung neuer antiviraler Therapien gegen schwere Virusinfektionen der Atemwege, wie COVID-19 und Influenza, zum Ziel. Das 2015 gegründete, in Tübingen und Frankfurt ansässige Unternehmen wurde von führenden Virologen und erfahrenen Branchenexperten aufgebaut und konzentriert sich auf neuartige Wirkstoffe, die eine Vermehrung von unterschiedlichen Viren hemmen, indem sie einen zellulären Faktor, der für die Weitergabe der Erbinformation von wesentlicher Bedeutung ist, blockieren und das Immunsystem modulieren.

Mehr zu Atriva und dem MEK-Inhibitor ATR-002 unter
www.atriva-therapeutics.com.

  • Atriva Therapeutics GmbH

    Atriva Therapeutics hat die Entwicklung neuer antiviraler Therapien gegen schwere Virusinfektionen der Atemwege, wie COVID-19 und Influenza, zum Ziel. Das 2015 gegründete, in Tübingen und Frankfurt ansässige Unternehmen wurde von führenden Virologen und erfahrenen Branchenexperten aufgebaut und konzentriert sich auf neuartige Wirkstoffe, die eine Vermehrung von unterschiedlichen Viren hemmen, indem sie einen zellulären Faktor, der für die Weitergabe der Erbinformation von wesentlicher Bedeutung ist, blockieren und das Immunsystem modulieren.

    Mehr zu Atriva und dem MEK-Inhibitor ATR-002 unter
    www.atriva-therapeutics.com.

Immunic AG

Immunic (Nasdaq: IMUX) entwickelt selektive, oral verfügbare Therapien zur Behandlung chronischer Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, wie Multiple Sklerose, Colitis Ulcerosa oder Schuppenflechte. Der Hauptproduktkandidat IMU-838 wird auch als Therapieoption für COVID-19 entwickelt, da er sowohl entzündungshemmende als auch antivirale Eigenschaften besitzt und die angeborene Immunität reaktiviert. Der Wirtszell-basierte Wirkmechanismus bietet eine breite antivirale Anwendbarkeit – für COVID-19 und potenzielle künftige Viruspandemien. Immunic wurde 2016 gegründet und hat Standorte in Gräfelfing und Halle (Saale) sowie New York, USA und Melbourne, Australien.

Mehr zu Immunic und dem DHODH-Inhibitor IMU-838 unter www.imux.com.

  • Immunic AG

    Immunic (Nasdaq: IMUX) entwickelt selektive, oral verfügbare Therapien zur Behandlung chronischer Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, wie Multiple Sklerose, Colitis Ulcerosa oder Schuppenflechte. Der Hauptproduktkandidat IMU-838 wird auch als Therapieoption für COVID-19 entwickelt, da er sowohl entzündungshemmende als auch antivirale Eigenschaften besitzt und die angeborene Immunität reaktiviert. Der Wirtszell-basierte Wirkmechanismus bietet eine breite antivirale Anwendbarkeit – für COVID-19 und potenzielle künftige Viruspandemien. Immunic wurde 2016 gegründet und hat Standorte in Gräfelfing und Halle (Saale) sowie New York, USA und Melbourne, Australien.

    Mehr zu Immunic und dem DHODH-Inhibitor IMU-838 unter www.imux.com.

InflaRx GmbH

InflaRx (Nasdaq: IFRX) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das eine eigene Antikörpertechnologie (Vilobelimab oder auch IFX-1 genannt) entwickelt hat, welche den menschlichen Komplementfaktor C5a in seiner biologischen Wirkung hoch effektiv und selektiv blockiert, um unkontrollierte schwere und lebensbedrohliche Entzündungserkrankungen zu behandeln. C5a ist Teil des Immunsystems und wirkt im Menschen als Verstärker einer großen Bandbreite von Entzündungsprozessen. Diese Verstärkung kann die eigenen Gewebe angreifen und zum Organschaden führen. Neben anderen Indikationen steht der Einsatz von Vilobelimab zur Behandlung von durch COVID-19 ausgelöster viraler Sepsis und dem damit verbundenen Organversagen im Fokus der klinischen Entwicklung. InflaRx wurde 2007 in Jena gegründet und hat weitere Standorte in München sowie in Ann Arbor, MI, USA.

Mehr zu InflaRx und dem Antikörper Vilobelimab unter www.inflarx.com.

  • InflaRx GmbH

    InflaRx (Nasdaq: IFRX) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das eine eigene Antikörpertechnologie (Vilobelimab oder auch IFX-1 genannt) entwickelt hat, welche den menschlichen Komplementfaktor C5a in seiner biologischen Wirkung hoch effektiv und selektiv blockiert, um unkontrollierte schwere und lebensbedrohliche Entzündungserkrankungen zu behandeln. C5a ist Teil des Immunsystems und wirkt im Menschen als Verstärker einer großen Bandbreite von Entzündungsprozessen. Diese Verstärkung kann die eigenen Gewebe angreifen und zum Organschaden führen. Neben anderen Indikationen steht der Einsatz von Vilobelimab zur Behandlung von durch COVID-19 ausgelöster viraler Sepsis und dem damit verbundenen Organversagen im Fokus der klinischen Entwicklung. InflaRx wurde 2007 in Jena gegründet und hat weitere Standorte in München sowie in Ann Arbor, MI, USA.

    Mehr zu InflaRx und dem Antikörper Vilobelimab unter www.inflarx.com.

Pressespiegel

  • SWR Wissen: odysso

    18.03.2021

    Für die 80 Firmen die nach einem Corona-Medikament suchen und eine Förderung beantragt haben, stehen gerade einmal 50 Millionen Euro zur Verfügung. Zu wenig, um die teuren Zulassungsstudien und den Produktionsaufbau zu ermöglichen. Dabei gibt es vielversprechende Strategien (ab Minute 19:00).

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  • Frankfurter Allgemeine Zeitung

    27.02.2021

    Covid-19-Medikamente lassen auf sich warten

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  • ARD Mittagsmagazin

    26.02.2021

    "Warum gibt es inzwischen Impfstoffe gegen Corona aber kein Medikament? Tja, es liegt am Geld" (ab Minute 13:50)

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  • ARD extra: Die Corona-Lage

    16.02.2021

    Die Suche nach einem „Game Changer“ durch Entwicklung und klinische Prüfung von COVID-19 Medikamenten (ab Minute 8:40)

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  • Focus Online

    13.02.2021

    Neue Waffen gegen Corona

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  • Stuttgarter Zeitung

    09.02.2021

    Tabletten gegen Corona-Erkrankung
    Hersteller fordern mehr Geld für Medikamente

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  • Deutsche Welle News

    18.01.2021

    Which treatments are most effective against COVID-19?

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  • Euro am Sonntag

    15.01.2021

    Auf der Suche nach dem Corona-Gegenmittel

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  • Tagesspiegel

    08.01.2021

    Kritik an Therapie-Initiative des Bundes

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  • Handelsblatt

    06.01.2021

    Bundesregierung stellt 50 Millionen Euro für neue Corona-Medikamente bereit

    weiterlesen
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung

    12.12.2020

    Gefährliche Förderlücke?

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  • Handelsblatt

    09.12.2020

    Biotechfirmen fordern Millionen-Förderung für Corona-Medikamente

    weiterlesen
  • Tagesspiegel

    09.12.2020

    "Schnellstmöglich" mehr Geld für Suche nach Covid-Arzneien

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  • MDR aktuell

    09.12.2020

    Experten warnen vor einseitiger Impfstoff-Forschung

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  • Transkript

    09.12.2020

    COVID-19: Biotech-Allianz fordert 750 Mio. Euro

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  • ARD – Tagesthemen

    09.12.2020

    Vielversprechende Ansätze bei der Entwicklung von Corona-Medikamenten (ab Minute 15:18)

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  • MDR - Haupsache Gesund

    09.12.2020

    Experten warnen vor einseitiger Impfstoff-Forschung (ab Minute 02:10)

    weiterlesen

Presse-
mitteilungen

  • Immunic

    17.01.2021

    Immunic, Inc. Announces That Oral Treatment IMU-838 Shows Evidence of Clinical Activity in Moderate COVID-19 in Phase 2 CALVID-1 Trial

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  • BEAT-COV

    08.01.2021

    Entwicklung innovativer COVID-19-Medikamente bedarf weitergehender öffentlicher Förderung, um Patienten schnell zu helfen

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  • Atriva

    05.01.2021

    Atriva Therapeutics obtains approval from German authorities for Phase II trial in COVID-19 patients, led by Charité Clinic in Berlin

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  • Immunic

    02.11.2020

    Immunic, Inc. Announces 200 Patients Enrolled in Its Phase 2 CALVID-1 Trial of IMU-838 for the Treatment of Moderate COVID-19, Allowing for Main Phase 2 Efficacy Analysis to Proceed

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  • Atriva

    28.05.2020

    Atriva Therapeutics to Develop ATR-002 for Treatment of Patients with COVID-19 in Phase II Study

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  • InflaRx

    14.09.2020

    InflaRx Announces Initiation of Phase III Part of Phase II/III Clinical Trial with IFX-1 in Severe COVID-19 Induced Pneumonia

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  • AiCuris

    AIC649 in Corona  - A drug candidate with the potential to become a first-line pandemic therapy

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Neue wirksame Medikamente sind unerlässlich

Impfstoffe werden eine sehr wichtige, präventive Rolle bei der Bekämpfung der Pandemie und deren Folgen einnehmen. Dennoch ist die Entwicklung von sicheren, wirksamen Medikamenten für die Behandlung von COVID-19-Patienten in unterschiedlichen Krankheitsstadien weiterhin unerlässlich, denn:
  • Ärzten stehen aktuell keine wirksamen, zugelassenen Therapieoptionen zur Behandlung von COVID-19-Patienten zur Verfügung. Ernsthaft erkrankte Patienten können derzeit auf keine sichere und hoch wirksame Behandlung hoffen.
  • Es wird noch unbestimmte Zeit dauern, bis ausreichend Impfstoff hergestellt, verteilt und verabreicht wird und im Ergebnis weite Kreise der Bevölkerung ausreichend geschützt sein werden, um so schnell die hohe Zahl der schweren bis tödlichen COVID-19-Verläufe zu reduzieren.
  • Impfstoffe bieten keinen 100%igen Schutz. Ein Teil der geimpften Personen kann trotzdem erkranken.
  • Es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen oder nicht können, beispielsweise aufgrund von Vorerkrankungen.
  • Es ist noch unklar, wie lange der Impfschutz anhält.
  • Es ist unklar, ob SARS-CoV-2 komplett verschwinden wird oder künftig genetische Veränderungen des Virus auftreten.
In den nächsten Monaten, vielleicht sogar Jahren, werden weiterhin Menschen an COVID-19 schwer erkranken.
  • Einige Länder melden bereits überfüllte Intensivstationen (z.B. Schweiz, Frankreich) und Patienten werden zum Teil über Ländergrenzen hinweg transportiert, um eine Behandlung überhaupt zu ermöglichen.
  • In Deutschland verstirbt etwa jeder vierte COVID-19-Patient, der intensivmedizinisch behandelt werden musste, da es keine ausreichend wirksamen Therapieoptionen gibt.
  • Derzeit verfügbare Therapieoptionen zeigen nur bedingt Überlebens- und therapeutische Vorteile.
  • Viele intensivmedizinisch betreute COVID-19-Patienten zeigen erschreckend lange und schwierige Rekonvaleszenzverläufe, mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft.

Vielversprechende Behandlungsansätze für die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung sind weit in der Entwicklung vorangeschritten, benötigen aber dringend finanzielle Unterstützung.

  • Es gibt Medikamente von innovativen deutschen Biotechnologieunternehmen in der Entwicklung, die bereits in der fortgeschrittenen klinischen Erprobung sind. Diese könnten Patienten innerhalb von Monaten zur Verfügung gestellt werden und zielen auf unterschiedliche Stadien der Erkrankung ab.
  • Einige dieser Medikamentenkandidaten könnten möglicherweise auch bei mutierten bzw. verwandten RNA-Viren wirken und somit auch für kommende Pandemien genutzt werden.
  • Die Entwicklung von Medikamenten erfordert große, kostenintensive Zulassungsstudien und teilweise eine teure und aufwändige Vorproduktion der Wirkstoffe, um die Medikation schnell und ausreichend zur Verfügung stellen zu können.

 

  • Dr. Klaus Eichenberg

    Geschäftsführer von BioRegio Stern:

    „Eine Durchimpfung braucht lange. Niemand weiß, wie lange sie  hält, welche Altersgruppe profitiert.“ Deshalb sei auch die Medikamenten-Forschung wichtig für die Personen, die nach einer Virus-Infektion schwer erkranken

    (25.11.2020, Schwäbisches Tagblatt, Alle arbeiten gegen das Virus)

  • Prof. Dr. Stefan H.E. Kaufmann

    Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin und Mitglied der Leopoldina

    "Wir wissen allerdings noch nicht, welche Tricks das neue Coronavirus auf Lager hat, um den (Impf-)Schutz zu unterlaufen. Deshalb wäre es auch wichtig, dass es hoffentlich bald Medikamente gibt. Remdesivir scheint nicht zu halten, was es ursprünglich versprochen hatte. Jetzt liegt die Hoffnung hauptsächlich auf blockierenden Antikörpern als Medikament gegen das Virus. Eine Reduktion der Pandemie wird man aber erst sicher hinbekommen mit Impfstoffen.“ 

    (25.11.2020, FAZ, "Da kommt noch einiges")

Interaktionen mit der Politik

17.09.2020, Biotechnologieverband fordert Förderung der klinischen Entwicklung von COVID-19-Therapien, Offene Briefe von BIO Deutschland an Bundesministerin Karliczek, Bundesminister Altmaier und Bundesminister Spahn

  • Zitat aus dem Brief von BIO Deutschland

    „Ihre Anstrengungen zur Unterstützung der Impfstoffentwicklung hierzulande begrüßen wir ausdrücklich. (...) Allerdings ist bereits heute klar, dass nicht alle von Impfstoffen profitieren können und es ist auch nicht klar, ob und wann es einen langfristig(!) schützenden Impfstoff geben wird. (…) Die übliche Forschungsförderung und die bestehenden Förderprogramme (…) sind zu klein im Volumen und greifen daher nicht bei den teuren Phase III-Studien. Es sind aber genau diese bislang nicht geförderten Spätphase-Entwicklungen, welche in unmittelbarer Zukunft, also in den nächsten neun bis zwölf Monaten, bereits eine wirksame Therapie bereitstellen könnten. Es ist daher aus gesundheitspolitischer und ökonomischer Sicht sinnvoll, diese Projekte besonders zu fördern und diese Förderung jetzt zu starten."

  • Zitat aus dem Antwortschreiben des BMBF

    „Für die Eindämmung der Pandemie und die Versorgung der Patientinnen und Patienten ist neben spezifischer Diagnostik und der Entwicklung sicherer und wirksamer Impfstoff die Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln entscheidend (…). (…) Zur Unterstützung von Forschungs- und Innovationsbedarfen (…) haben wir daher beispielsweise ein Nationales Sonderprogramm zur Beschleunigung der Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV-2 im Umfang von bis zu 750 Mio.€ gestartet. (…)"

  • Frau Bundesministerin Karliczek

    17.12.2020, Neue Westfälische

    "Wir brauchen auch Medikamente gegen Corona"

    Bundesforschungsministern Anja Karliczek hat ein weiteres Förderprogramm zur Erforschung von Medikamenten gegen COVID-19 angekündigt. „Wir werden das Programm gleich zu Beginn des neuen Jahres vorstellen“, sagte sie der Zeitung „Neue Westfälische“.

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  • Bayrische Staatsregierung

    Kabinetssitzung vom 22.12.2020

    Bayerische Therapiestrategie als Innovationsturbo gegen Corona auf den Weg gebracht: 50 Mio. Euro für die Entwicklung von CoViD-19-Medikamenten. Starke Förderung von bayerischen Forschungspartnern und Unternehmen

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  • Frau Bundesministerin Karliczek

    15.11.2020, Welt am Sonntag

    „Ich setze mich gerade dafür ein, ein extra Wirkstoffprogramm zur Entwicklung von spezifischen Covid-19-Therapeutika aufzulegen.“ (…)

    „In den vergangenen Monaten haben Forscher aber auch völlig neue Wirkstoffe und auch monoklonale Antikörper gegen Covid-19 entwickelt. Diese kommen nun in die klinische Entwicklung. Das möchte ich unterstützen, damit wirksame Behandlungen so schnell wie möglich bei den Patienten ankommen.“ „Wir müssen aber auch generell in der Medikamentenentwicklung stärker werden.“ (…)

    „Hierzu müssen wir auch unsere nationale und europäische Medikamentenforschung erheblich stärken.“

  • BMBF Pressekonferenz, 6.01.2020, 11:30 Uhr

    • Neue Förderbekanntmachung zur Entwicklung von Medikamenten und anderen Therapeutika gegen COVID-19 veröffentlicht.
    • Programm mit einem Volumen von zunächst 50 Millionen Euro hat das Ziel, die klinische Entwicklung zu unterstützen, also die Phase, in der die Sicherheit und Wirksamkeit eines neuen Therapeutikums klinisch geprüft wird.

    Replay der Pressekonferenz

  • Richtlinie zur Förderung von Forschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2

    Vom 06.01.2021 - Abgabetermin: 17.02.2021

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Förderungen in 
anderen Ländern

USA:
„Operation Warp Speed”

  • Öffentlich-private Partnerschaft Mitte Mai 2020 durch US-Regierung initiiert
  • Kooperation zwischen Industrie und U.S. Department of Health & Human Services (HHS)
  • Umfassender Ansatz: Förderung von Entwicklung, Herstellung und Verteilung von Impfstoffen, Therapeutika und Diagnostika für COVID-19
  • Über 10 Milliarden USD Förderung für die schnelle Entwicklung vielversprechender Impfstoffe und Therapien
  • US-Regierung sichert sich anteilig Impfstoffdosen

Frankreich:
„Investments for the future program (Programme d‘Investissements d'Avenir, PIA)”

  • Programm der französischen Regierung zur Finanzierung von innovativen und vielversprechenden Forschungsleistungen in Frankreich
  • Ansatz: Förderung von Projekten aus Wissenschaft, Gesundheit und Innovationen der Industrie
  • Aktuell Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Prävention oder Heilung von COVID-19 (Impfstoff, antivirale Wirkstoffe usw.)

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